FACTBOX:
NUTZUNG: Büro / F&E / Fachhochschule
NUTZFLÄCHE: ca. 7.500 m²
BÜROLAYOUTS: Kombi-, Gruppenbüros, Businessclub
SOLAR COOLING: Kühlung mittels Sonnenenergie
PHOTOVOLTAIK: 40.000
kwh/a Solarstrom
BAUTEILAKTIVIERUNG:
behagliches Raumklima
PFLANZENPUFFER: biologische Gebäudeklimatisierung

Ein Arbeitsplatz der inspiriert -
Virtueller Rundgang
ENERGYbase -
Mehr als nur ein Bürohaus
Das Zusammenspiel von moderner Architektur und innovativem Gebäudekonzept
machen das ENERGYbase zu einem besonderen Bürohaus.
Der Entwurfsprozess wurde stets vom Leitbild einer Energie optimierten Büroimmobilie
begleitet.
form follows energy
Analog dem Begriff "form follows function" folgt das Gebäude in Grundriss und äußerer
Form den Gegebenheiten der Sonne als Energiespender.
Die spezielle Faltung der Südfassade ermöglicht z.B. einen sehr hohen
Verglasungsanteil und gleichzeitig eine optimale Verwertung des solaren Eintrages:
im Winter kann dank der tiefstehenden Sonne und einer speziellen Luftführung
die Wärme eingefangen und dann in den Norden des Gebäudes verteilt
werden, im Sommer verschattet sich die Fassade selbst, sodass 100 % der einfallenden
Direktstrahlung von den auf der Faltung angebrachten PV- Modulen aktiv verwertet
wird und nur mehr der Indirektanteil der Solarstrahlung zur Beleuchtung in den
Raum gelangt. Dieser Strahlungsanteil ist dann ähnlich hoch wie der einer
Nordfassade.
Rhythmus statt Gleichförmigkeit
Auch der Grundriss wird vom Prinzip des Rhythmus bestimmt. Zellenbüros
nach Norden kontrastieren mit großzügig verglasten, größeren
Raumeinheiten im Südbereich. In der Zeit in der Blend- oder Sonnenschutz
keinen Ausblick ermöglicht, wird er durch die innere Großzügigkeit
und den freien Blick durch die Pflanzenpufferräume mehr als ersetzt.
Im Südbereich kann je nach Lichtbedingungen der Tages und Jahresverlauf
erlebt werden ohne auf den Klimakomfort verzichten zu müssen, im Norden
herrschen ganzjährig gleichmäßige Bedingungen. Nebenräume
und Gangbereiche liegen offen an der Südzone und profitieren ganzjährig
von ihrem Überfluss an Licht , räumlicher Weite und rhythmischer
Veränderung.
ökologischer Materialeinsatz
Masse wird nur dort eingesetzt, wo sie für den Gebäudekomfort Sinn
macht: in Fußboden und Decke. Die Aussenwände sind als Holzleichtbau
Fertigteilelemente konzipiert. So kann mit einer Gesamtwandstärke von
nur 31 cm Passivhausstandard erreicht werden. Das ist ökologisch und
ökonomisch sinnvoll, weil mit einem minimalen Einsatz an Ressourcen maximale
Wärmedämmung und gleichzeitig maximale Nutzfläche erzielt werden.